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Geringe Beteiligung bei Wahl im Irak
Bagdad. Bei der Parlamentswahl im Irak hat es die geringste Beteiligung seit dem Sturz von Präsident Saddam Hussein gegeben. Nur 42 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme bei der fünften Wahl seit 2003 ab, wie die irakische Wahlkommission in der Nacht zum Montag mitteilte. Der ölreiche Irak steckt in einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Ministerpräsident Mustafa Al-Khadimi hatte die Abstimmung nach Massenprotesten vorgezogen. Die Demonstrationen waren im Oktober 2019 ausgebrochen. Sie richteten sich gegen die grassierende Korruption, die schwache Wirtschaftslage und die schlechte Infrastruktur. (dpa/jW)
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