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Lebenslang für Mord an Sarah Everard

London. Der Mörder der Londonerin Sarah Everard ist zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf vorzeitige Freilassung verurteilt worden. Das Strafgericht Old Bailey verurteilte den Polizisten am Donnerstag zur Höchststrafe. Seiner Darstellung zufolge nutzte der Angeklagte seinen Polizeiausweis, um Everard im März bei einer vorgetäuschten Kontrolle zu stoppen, zu fesseln und zu verschleppen. Schließlich habe er die 33jährige vergewaltigt und mit seinem Polizeigürtel erdrosselt. Der Polizist soll die Leiche dann mit Benzin übergossen, angezündet und in einen Tümpel geworfen haben. Erst eine Woche später wurden die sterblichen Überreste der jungen Frau entdeckt. Der Fall hatte zu einem landesweiten Aufschrei über Gewalt an Frauen geführt. Aktivistinnen kritisieren, dass sich die Situation nicht gebessert habe. Seit dem Mord an Everard seien landesweit Dutzende Frauen mutmaßlich von Männern getötet worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2021, Seite 15, Feminismus

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