-
28.09.2021
- → Betrieb & Gewerkschaft
IG Metall: Reallöhne müssen steigen
Düsseldorf. Die Industriegewerkschaft Metall (IGM) will angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Inflationsrate in der kommenden Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie im Herbst 2022 Reallohnverluste für die Beschäftigten verhindern. »Natürlich erwarten die Beschäftigten nun, dass es wieder eine ordentliche Erhöhung gibt und es nicht zu Reallohnverlusten kommt«, sagte IGM-Chef Jörg Hofmann laut Wirtschaftswoche, wie das Magazin letzten Donnerstag berichtete. Diesem Umstand solle Rechnung getragen werden, »auch wenn für uns bei der Formulierung der Tarifforderung die Zielinflationsrate der EZB und die Trendproduktivität die wesentlichen Größen bleiben«. Im August lag die Inflationsrate bei 3,9 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt bei ihrem Inflationsziel die Marke von zwei Prozent an. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
