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In Farbe

Im Faschismus zerstörte Wandgemälde von Ernst Ludwig Kirchner können in einer digitalen Rekonstruktion in Aschaffenburg erstmals wieder gesehen werden. In einem Kubus am Hauptbahnhof der unterfränkischen Stadt können Besucher die fünf raumhohen Gemälde ab Mitte Oktober betrachten. Kirchner hatte sie 1916, nach seinem psychischen Zusammenbruch als Soldat, in einem Sanatorium in Königstein im Taunus innerhalb von sechs Wochen geschaffen. Zwischen 1937 und 1938 ließen die Nazis die Fresken von Badenden auf der Insel Fehmarn jedoch zerstören. In Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg gelang nun die Rekonstruktion in Farbe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2021, Seite 11, Feuilleton

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