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Geldwäscheverdacht: Razzien in Ministerien

Osnabrück. Staatsanwaltschaft und Polizei sind am Donnerstag zu einer Razzia im Bundesfinanz- und im Bundesjustizministerium in Berlin ausgerückt. Hintergrund der Aktion ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Strafvereitlung im Amt gegen Verantwortliche der beim Zoll angesiedelten Financial Intelligence Unit (FIU) zur Geldwäschebekämpfung, wie die zuständige Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Osnabrück mitteilte. In dem Verfahren geht es laut Staatsanwaltschaft um den Verdacht, dass die FIU von Banken eingereichte Geldwäscheverdachtsmeldungen »in Millionenhöhe« nicht an Polizei und Justiz weiterleitete. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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