Zum Inhalt der Seite

Bahn will weitere Gespräche mit GDL

Berlin. Im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn (DB) fordert das Unternehmen in letzter Minute die Lokführergewerkschaft GDL zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. »Die Coronapandemie hat uns hart getroffen und horrende Schäden hinterlassen«, meinte Personalvorstand Martin Seiler gegenüber der Süddeutschen Zeitung (Freitagausgabe). In diesem Jahr drohe der DB ein Verlust von zwei Milliarden Euro. Ein Streik treffe Konzern wie Bahnreisende zu einem verheerenden Zeitpunkt. Die DB sei »zu Zugeständnissen bereit«, betonte Seiler. Die GDL hatte Anfang Juni die Tarifgespräche für gescheitert erklärt und eine Urabstimmung über Streiks angekündigt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2021, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!