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Ex-NPD-Funktionär soll für Brandanschlag zahlen
Potsdam. Wegen des Brandanschlags auf eine geplante Geflüchtetenunterkunft in Nauen (Havelland) droht dem früheren NPD-Funktionär Maik Schneider eine hohe Schadenersatzzahlung, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg am Dienstag berichtete. Für die Gebäudeschäden infolge der Attacke im August 2015 kam die ostdeutsche Kommunalversicherung auf. Deren Anwalt erklärte dem Bericht zufolge in der Verhandlung vor dem Landgericht Potsdam, die Versicherung erwarte eine Zahlung zwischen 400.000 und 500.000 Euro. Der Gesamtschaden belaufe sich auf rund drei Millionen Euro. Die Richterin wolle Ende August das Urteil gegen Schneider verkünden, der bereits im Oktober 2019 zu Haftstrafen von insgesamt neun Jahren und einem Monat verurteilt worden war. (jW)
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