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Fehler bei Vergabe von Sturmgewehrgroßauftrag
Bonn. Im Streit um einen Sturmgewehrgroßauftrag steht das Beschaffungsamt der Bundeswehr in der Kritik. Wie aus einer Entscheidung des Bundeskartellamts hervorgeht, über die dpa am Wochenende berichtete, beging die Koblenzer Behörde einen schweren Fehler in dem Vergabeverfahren. Die Behörde hatte die Bieter nach dem letztmöglichen Angebot kontaktiert und zugelassen, dass der eigentlich Unterlegene C. G. Haenel sein Angebot noch ändern konnte – und dadurch am Konkurrenten Heckler & Koch vorbeizog. Bei dem Auftrag geht es um 120.000 Waffen, die das bisherige Standardgewehr der Bundeswehr, das »G 36« von Heckler & Koch, ersetzen sollen.(dpa/jW)
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