Zum Inhalt der Seite

Milliardärin Liz Mohn übergibt Geschäft

Gütersloh. Bertelsmann-Gesellschafterin Liz Mohn übergibt das Amt der Familiensprecherin in der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft an ihren Sohn Christoph Mohn. Das teilte der Bertelsmann-Konzern am Freitag in Gütersloh mit. Die 79jährige ist seit 2002 Familiensprecherin in dem Gremium, das die Aktionärsinteressen der gemeinnützigen Bertelsmann-Stiftung und der Familie Mohn wahrnimmt. Der Übergang erfolgt den Angaben zufolge zum 21. Juni – an dem Tag wird Liz Mohn 80 Jahre alt. Christoph Mohn, der bereits Aufsichtsratsvorsitzender von Bertelsmann und Mitglied im Lenkungsausschuss der Bertelsmann-Verwaltungsgesellschaft ist, wird nicht nur Familiensprecher, sondern auch Vorsitzender des Lenkungsausschusses. Liz Mohn bleibt Mitglied dieses Ausschusses sowie auch Mitglied im Bertelsmann-Aufsichtsrat. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 11. Juni 2021 um 22:43 Uhr
    Das wäre doch mal eine geradezu historische Chance für eine sich nach wie vor »links« verstehende Tageszeitung wie die jW, mal über die größte und einflussreichste kriminelle Vereinigung der Nachkriegs-BRD, die Bertelsmann-Stiftung, ausführlich zu berichten.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!