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Linker Castillo führt bei Stichwahl in Peru knapp

Lima. Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru ist der linksgerichtete Bewerber Pedro Castillo knapp in Führung gegangen. Seine rechte Rivalin Keiko Fujimori sprach am Montag abend von angeblichen »Indizien für Wahlbetrug«, nachdem Castillo sie mit nur rund 95.500 Stimmen Vorsprung überholt hatte. Nach Auszählung von mehr als 96 Prozent der Stimmen kam Castillo laut Wahlkommission auf 50,28 Prozent, seine Konkurrentin auf 49,72 Prozent. Der frühere Dorfschullehrer profitierte davon, dass immer mehr Ergebnisse aus den Wahllokalen auf dem Land, seiner Wählerbastion, eintrafen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2021, Seite 1, Ausland

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