-
25.05.2021
- → Feuilleton
Er ist wieder da
Die Karriere des US-Schauspielers Kevin Spacey (61) lag nach Vorwürfen sexueller Übergriffe seit Herbst 2017 brach. Doch nun hat der zweifache Oscarpreisträger (»Die üblichen Verdächtigen«, »American Beauty«) ein Rollenangebot aus Italien bekommen, wie US-Medien am Sonntag berichteten. »Ich freue mich sehr, dass Kevin für meinen Film zugesagt hat«, sagte der italienische Schauspieler Franco Nero (79) dem US-Sender ABC News. »Ich halte ihn für einen großartigen Schauspieler und freue mich auf den Drehstart.«
Nero ist bei dem geplanten Film »L’uomo che disegnò Dio« als Hauptdarsteller und Regisseur an Bord. Produzent Louis Nero teilte dem Branchenblatt Variety mit, dass Spacey eine kleinere Rolle als Polizeidetektiv übernehmen solle. Spacey machte keine Angaben zu den Filmplänen.
Im Herbst 2017 waren im Zuge der Me-Too-Debatte Vorwürfe von sexuellen Übergriffen und Belästigungen gegen Spacey laut geworden. Mehrere Kläger gingen vor Gericht, doch einige Klagen wurden zurückgezogen oder wegen Verjährung abgewiesen. Zwei Männer warfen dem Schauspieler im vorigen Jahr in New York vor, er habe sie als Minderjährige in den 80er Jahren missbraucht. Der Streamingdienst Netflix hatte wegen der Anschuldigungen die Zusammenarbeit mit Spacey für die preisgekrönte Serie »House of Cards« aufgekündigt. Die Serie ging ohne ihn zu Ende. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!