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UN-Kritik an Schweizer Ja zu Verhüllungsverbot

Genf. Das bei einer Volksabstimmung in der Schweiz angenommene Verhüllungsverbot hat Kritik des UN-Menschenrechtsbüros ausgelöst. »Die Schweiz gehört jetzt zu einer kleinen Zahl von Ländern, in denen die aktive Diskriminierung von Musliminnen rechtens ist«, kritisierte Sprecherin Ravina Shamdasani am Dienstag in Genf. Die Abstimmungskampagne sei mit deutlich rassistischen Untertönen geführt worden. Das Verhüllungsverbot zielt auf Musliminnen ab, die einen Ganzkörperschleier wie einen Nikab oder eine Burka tragen. Der Verein, der die Volksabstimmung am Sonntag durchgesetzt hatte, wollte damit »ein Zeichen gegen den radikalen Islam« setzen. Die Vorlage wurde mit 51,2 Prozent angenommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2021, Seite 15, Feminismus

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