-
12.03.2021
- → Kapital & Arbeit
Thyssen-Krupp: Laschet gegen Staatseinstieg
Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bleibt bei seinem Nein zum Einstieg des Staates bei der Stahlsparte von Thyssen-Krupp. »Eine Landesbeteiligung sehe ich derzeit nicht«, sagte er am Donnerstag bei einer Onlineveranstaltung des Handelsblatts. Wenn sich das Land an dem Unternehmen beteilige, werde »das Geschäftsmodell dadurch nicht besser«. Die IG Metall hatte sich wiederholt für einen Einstieg des Staates bei Thyssen-Krupp stark gemacht. Laschet ist Mitglied des Kuratoriums der Krupp-Stiftung, des größten Einzelaktionärs von Thyssen-Krupp. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
