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Archäologie

Erotische Szenen

In der versunkenen Stadt Pompeji in Süditalien haben Archäologen einen Triumphwagen aus der Antike ausgegraben. Das vierrädrige Gefährt aus Eisen sei quasi intakt, teilte ein Sprecher des Archäologieparks am Sonnabend mit. Den Fund hätten die Experten in der Villa Civita Giuliana im Norden der antiken Stadt gemacht. An der Seite ist er mit Dekorationen aus Zinn und Bronze verziert, die Männer und Frauen in erotischen Szenen zeigen. Den Forschern zufolge ist dieser Fund einzigartig in Italien. Der außergewöhnlich gut erhaltene Wagen wurde nach ersten Erkenntnissen von der römischen Elite für feierliche Anlässe verwendet und bot für ein bis zwei Menschen Platz. Die antike Stadt Pompeji lag am Fuße des Vulkans Vesuv. Bei Ausbrüchen im Jahr 79 nach Christus hatten Asche, Schlamm und Lava die Siedlungen unter sich begraben und die Stadt teils konserviert. Zuletzt hatte die Ernennung des erst 39jährigen Deutsch-Italieners Gabriel Zuchtriegel zum Direktor des Archäologieparks Pompeji für Aufsehen gesorgt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2021, Seite 11, Feuilleton

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