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Mehrjährige Haftstrafe für kurdischen Aktivisten

Koblenz. Ein kurdischer Aktivist wurde am Freitag vom Oberlandesgericht Koblenz wegen angeblicher Mitgliedschaft in der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der 60jährige habe seit August 2015 unter dem Decknamen »Colak« das »PKK-Gebiet Mainz« geleitet. Die PKK wird in der BRD offiziell als Terrororganisation eingestuft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Mann habe unter anderem die jährliche Spendenkampagne organisiert. Er hatte sich im Prozess auf ein humanitäres Engagement berufen und die Tätigkeit als Leiter des »PKK-Gebiets Mainz« in Abrede gestellt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2021, Seite 2, Inland

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