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Stadträte wollen Halles OB Dienst verbieten

Halle/Saale. Mehrere Stadträte wollen Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) nach dessen vorzeitiger Coronaimpfung die Dienstgeschäfte verbieten. Eine entsprechende Sondersitzung sei für den 15. März einberufen worden, teilte die Stadtratsvorsitzende Katja Müller (Die Linke) am Dienstag mit. Die Einberufung der Sitzung sei von der Mehrheit der Stadträte unterstützt worden. Beamten kann nach dem Beamtenstatusgesetz »aus zwingenden dienstlichen Gründen die Führung der Dienstgeschäfte verboten werden«. Wiegand hatte vor mehr als zwei Wochen eingeräumt, geimpft worden zu sein, obwohl er nach der von der Ständigen Impfkommission festgelegten Reihenfolge noch nicht an der Reihe gewesen wäre. Außerdem sollen mehrere Stadträte und Mitglieder des Katastrophenstabs geimpft worden sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2021, Seite 4, Inland

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