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Hunderttausende auf Flucht in Afghanistan

Kabul. In Afghanistan sind im vergangenen Jahr knapp 380.000 Menschen innerhalb des Landes vor Kämpfen und Gefechten geflohen. Das geht aus Daten der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor, wie dpa am Freitag meldete. Die meisten Vertriebenen stammen aus dem schwer umkämpften Norden rund um die Provinz Kundus und aus der Südprovinz Helmand. Seit Januar 2020 flohen nach UN-Angaben Zehntausende Familien aus 32 der insgesamt 34 Landesprovinzen. Fast zwei Drittel der Geflüchteten seien Kinder. Im Vorjahr wurden rund 426.000 Vertriebene registriert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2021, Seite 6, Ausland

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