-
11.01.2021
- → Inland
VW-Betriebsrat gegen Rasenmähermethode
Wolfsburg. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh will »schärfere Kostenziele« unter dem Druck von Coronakrise und Branchenumbruch nur mittragen, wenn der Vorstand auch eine »interne Verschlankung des Konzerns« angehe, wird er via dpa am Sonnabend zitiert. Mehr Tempo bei »Personalkürzungen nach der Rasenmähermethode« lehnt er hingegen ab: »Da setzt man an, wenn man nicht mehr weiterweiß und ein Strohfeuer für die Börsenwelt haben will.« In die Berechnung der VW-Vorstandsgehälter sollen zudem ergänzend zum Geschäftserfolg bald auch Ziele zu Umwelt, Sozialem und guter Führung einfließen, was schon einmal eingeführt, zwischenzeitlich aber wieder zurückgestellt worden war. Die nächste Hauptversammlung soll nun darüber entscheiden, so Osterloh. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!