Zum Inhalt der Seite

Deutsche-Bank-Callcenter bestreikt

Berlin. Auch in der vierten Runde der Tarifverhandlungen zwischen Verdi und Deutsche Bank Direkt (DB Direkt) konnte keine Einigung erzielt werden, teilte die Gewerkschaft am vergangenen Freitag mit. Sie rief die Beschäftigten zu Warnstreiks bis zum Mittwoch auf. Die DB Direkt betreibt vor allem die Callcenter der Deutschen Bank. Von den Streiks betroffen sind die beiden Standorte Berlin und Essen. Verdi fordert für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Gehalt ab dem 1. April 2020, mindestens aber 150 Euro. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!