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Britischer NHS fordert späteren »Brexit«

London. Angesichts der Herausforderungen in der Coronakrise hat der britische Gesundheitsdienst NHS Premierminister Boris Johnson zu einer Verlängerung der »Brexit«-Übergangsphase um einen Monat aufgefordert. Ein solcher Aufschub werde dem NHS Zeit geben, sich aus der »unmittelbaren Gefahrenzone« zu bringen, hieß es in einem Brief der NHS-Spitze, der in der Nacht zum Mittwoch veröffentlicht wurde. Dann könne sich der Dienst auf die Bekämpfung der Pandemie konzentrieren, ohne dass ein möglicher »No-Deal-Brexit« beispielsweise Auswirkungen auf die Versorgung mit Medikamenten und medizinischen Gütern habe. Großbritannien verlässt zum Jahresende den EU-Binnenmarkt und die Zollunion. Kommt bis dahin kein Handelspakt mit der EU zustande, drohen höhere Zölle. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2020, Seite 7, Ausland

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