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Coronakrise schränkt Lebensmittelspenden ein

Berlin. In der Coronakrise fehlt es an Helfern für Lebensmittelspenden bei den sogenannten Tafeln. »Mehr als zwei Drittel unserer Freiwilligen sind im Rentenalter und gehören damit zur Coronarisikogruppe«, sagte der Tafel-Deutschland-Vorsitzende Jochen Brühl, wie dpa am Sonntag berichtete. »Wir haben daher zur Zeit einen Rückgang der aktiven Ehrenamtlichen zu verzeichnen.« Aber auch viele der Menschen, die bislang das Angebot der Tafeln genutzt hätten, blieben zu Hause. »Das sind vor allem ältere und vorerkrankte Menschen sowie unsere indirekten Kundinnen und Kunden«, sagte Brühl. Unter letzteren versteht Brühl Menschen, die sonst andere soziale Angebote wie Obdachlosenheime oder Frauenhäuser aufsuchen würden. Andererseits kämen verstärkt Menschen, die durch die Coronapandemie in Not geraten seien, etwa durch Kurzarbeit oder den Verlust ihres Jobs. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2020, Seite 5, Inland

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