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Sachsen: Gastronomie in Existenz gefährdet

Dresden. Sachsens Restaurants und Hotels verzeichnen nach eigenen Angaben beispiellose Umsatzeinbrüche. 69 Prozent der gastgewerblichen Betriebe sehen sich aktuell in ihrer Existenz gefährdet, teilte der sächsische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) am Freitag in Dresden mit. Jedem siebten Betrieb drohe bereits ab November die Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit. »Die Gastgeber stehen mit dem Rücken zur Wand. Jeder Tag zählt. Die versprochenen Novemberhilfen müssen jetzt sofort kommen – schnell und unbürokratisch«, sagte der sächsische Dehoga-Hauptgeschäftsführer Axel Klein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2020, Seite 5, Inland

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