-
09.11.2020
- → Sport
Hoffnung im Sprühnebel
Tokio. Zurückhaltender Applaus war erwünscht beim »Wettkampf für Freundschaft und Solidarität«, Murmeln war erlaubt, Jubeln verboten: 30 Weltklasseturner und 2.000 Zuschauer übten am Sonnabend in der Yoyogi-Sporthalle von Tokio für Olympia im kommenden Sommer. »Vertrauen für das Organisieren weiterer Events unter den aktuellen Bedingungen« fasste Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Die Athleten aus Japan, China, Russland und den USA hatten sich zuvor in eine 14tägige Quarantäne begeben müssen. Sie wurden täglich getestet und bewegten sich in einer Blase. Auch das Magnesia durfte nicht geteilt werden. Die Arena konnte nur durch einen Sprühnebel aus einem speziellen Desinfektionsmittel betreten werden. »Wir alle wollten der Welt zeigen, dass die Spiele auch unter Pandemiebedingungen möglich sind«, sagte der amtierende Mehrkampf-Weltmeister Nikita Nagorny aus Russland. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!