-
14.10.2020
- → Inland
BAMF entließ ultrarechte Mitarbeiter
Berlin. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat einem Bericht zufolge seit 2017 zwei Mitarbeiter wegen ultrarechter Umtriebe entlassen. Einer der beiden habe sich öffentlich antisemitisch geäußert, der andere sei Mitglied der Neonazigruppe »Hammerskins« gewesen, teilte ein BAMF-Sprecher gegenüber der Welt (Dienstagausgabe) mit. Das Amt gehe »Fällen von rechtsextremistischen Verhaltensweisen unter seinen Mitarbeitenden konsequent nach«. Vergangene Woche war erstmals ein Lagebericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz über »Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden« vorgestellt worden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!