-
16.10.2020
- → Feminismus
Frauen für Quote in allen Bereichen
Berlin. Die Schauspielerin Maria Furtwängler hat zusammen mit weiteren Frauen aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ein konsequentes Vorgehen bei der beruflichen Gleichstellung gefordert. »Frauen wissen, wie es geht, aber sie werden nicht gefragt«, sagte Furtwängler am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zu entsprechenden Maßnahmen in Berlin. »Es ist höchste Zeit für eine Frauenquote, und zwar in allen gesellschaftlichen Bereichen.« Die Coronakrise habe die »Schieflagen in unseren Strukturen« nochmals verschärft, insbesondere bei der Geschlechtergerechtigkeit, führte Furtwängler aus. So seien bei den politischen Antworten auf die Pandemie die Interessen von Frauen als »nachrangig« betrachtet worden. Furtwängler kritisierte überdies das Rollenbild sowie das Vorkommen von Frauen in den Medien. Frauen seien etwa deutlich seltener als Expertinnen gefragt. Dadurch zementieren Medien laut Furtwängler »alte Rollenklischees«. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!