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Große Unterschiede bei Vermögen in Deutschland

Berlin. 30 Jahre nach dem Anschluss der DDR an die BRD stecken Erwerbslose in Ostdeutschland besonders oft auf lange Dauer in Hartz IV fest. So waren dort knapp 189.000 Erwerbslose seit vier Jahren und länger auf Hartz IV angewiesen, das entspricht 54,1 Prozent der ostdeutschen ALG-II-Bezieher. In Westdeutschland waren es nur 45,6 Prozent. Das zeigte eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit, über die dpa am Donnerstag berichtete. Aus einer Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung geht zudem hervor, dass die Haushaltsvermögen bei Ost- und Westdeutschen weit auseinander liegen. Während Westdeutsche, die im Westen geblieben sind, über ein Vermögen von rund 250.000 Euro verfügen, liegt dieser Wert für Ostdeutsche bei etwa 105.000 Euro. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2020, Seite 2, Inland

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