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Russland schickt »Sojus«-Trägerrakete ins All

Moskau. Mit einer »Sojus«-Trägerrakete hat Russland mehrere deutsche Forschungssatelliten ins All geschickt. Der Start vom Weltraumbahnhof Plessezk im Norden des Landes sei wie geplant verlaufen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag Agenturen zufolge mit. Bei dem Flug sollten 19 kleinere Satelliten ins All gebracht werden, auch drei russische Kommunikationssatelliten waren an Bord. Es war der vierte Start einer derartigen »Sojus«-Rakete von Plessezk in diesem Jahr. Die vier deutschen Trabanten aus Würzburg sollen die Erde aus unterschiedlichen Perspektiven beobachten. Ziel ist es unter anderem, die Klimaforschung zu unterstützen. So sollen Wolken vermessen werden.

(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2020, Seite 2, Ausland

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