Zum Inhalt der Seite

Bitte keine »Bravos«

Die Wiener Staatsoper nimmt heute abend mit einer Premiere von Giacomo Puccinis »Madama Butterfly« ihren Spielbetrieb wieder auf. Nach der sechsmonatigen Unterbrechung könnten etwa 1.100Menschen die Vorstellung besuchen. Normalerweise verfügt das Haus über gut 1.700 Sitzplätze und mehr als 550 Stehplätze. Auf den nur mit personalisierten Tickets buchbaren Sitzplätzen könne die Maske abgenommen werden, erklärte der neue Operndirektor Bogdan Roscic und bat die Besucher, nach Ende der Vorstellung auf »Buhs« und »Bravos« zu verzichten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2020, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!