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UNO: Grundeinkommen für Ärmste in Coronakrise

New York. Die UN-Entwicklungsagentur UNDP wirbt für ein zeitlich begrenztes Grundeinkommen für die 2,7 Milliarden ärmsten Menschen der Welt. Angesichts steigender Infektionszahlen in den Entwicklungsländern müssten dringend Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen ergriffen werden, erklärte das UNDP am Mittwoch (Ortszeit). Das Vorhaben würde den Angaben zufolge monatlich 199 Milliarden US-Dollar (172 Milliarden Euro) kosten. So könnten Personen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, während der Pandemie zu Hause bleiben, was die Ausbreitung des Coronavirus bremsen könne. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2020, Seite 2, Inland

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