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22.07.2020
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Veranstaltungen
»Leben mit Auschwitz – Momente der Geschichte und Erfahrungen der dritten Generation«. Lesung mit der Autorin Andrea von Treuenfeld. In ihrem Buch kommen jüngere Nachfahren von Holocaustüberlebenden zu Wort. Heute, 22.7., 19 Uhr, Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, Hamburg, Anmeldung: amina.edzards@gedenkstaetten.hamburg.de. Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Mahnmal St. Nikolai
»Sexzwangsarbeit in KZ-Bordellen – Ein Tabu in der Erinnerung?« Vortrag und Diskussion mit Randi Becker (Sozialwissenschaftlerin). Thematisiert werden vor allem die Erinnerungsdiskurse, Tabuisierung und Verschleierung sowie erste wissenschaftliche Versuche der Aufarbeitung. Donnerstag, 23.7., 19 Uhr, Bürgersaal Rathaus Singen, Hohgarten 2, Singen, Anmeldung erbeten: teestube@protonmail.com. Veranstalter: VVN-BdA (Kreisvereinigung Konstanz), Initiative Stolpersteine
»Frischluftkino: ›Marija‹«. Spielfilm (D/CH, 2016, R.: Michael Koch). Porträt einer jungen Frau, die am Rand unserer Produktions- und Konsumgesellschaft lebt, sich jedoch nicht auf die ihr zugeschriebene Rolle reduzieren lässt. Entschlossen und kompromisslos kämpft sie für ein selbstbestimmtes Leben. Freitag, 24.7., 21 Uhr, Einewelthaus (Terrasse/bei Regen im Haus), Schwanthalerstr. 80, München. Veranstalter: Trägerkreis Einewelthaus München e. V.
Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen statt.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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