Keine Entwarnung für Metallbranche
Berlin. Trotz der Lockerungen in der Coronakrise bleibt die Lage in der deutschen Metall- und Elektrobranche stark angespannt. Die Produktion lag im Mai 30 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie der »Arbeitgeberverband Gesamtmetall« am Mittwoch mitteilte. In der wichtigen Autoindustrie ging die Produktion sogar um fast 54 Prozent zurück und fiel auf den Stand von 1993.
»Fehlende Liquidität und Nachfrage bleiben die größten Probleme der Unternehmen«, erklärte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. Die wirtschaftliche Lage des Industriezweiges bleibe weit von der Normalität entfernt. »Es liegt noch eine lange Wegstrecke vor uns.« (Reuters/jW)
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