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Sozialabbau für spanischen Aufschwung

Madrid. Die Zentralbank in Madrid sagt für das Gesamtjahr einen Rückgang des BIP von neun bis 11,6 Prozent voraus. Notenbankchef Pablo Hernández de Cos redete gestern vor einem Parlamentsausschuss angesichts dieses Niedergangs dem Sozialabbau das Wort. Beschleunigte »Flexibilisierungen« am Arbeitsmarkt und Rentenkürzungen sollten die Wirtschaft konsolidieren. Spanien hofft zudem auf Mittel aus dem geplanten »EU-Aufbaufonds«. Der spanische Vizechef der EZB, Luis de Guindos, plädiert dafür, diese Milliardenhilfen als Zuwendungen und nicht als Kredite zu gewähren. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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