Zum Inhalt der Seite

Indien und China ziehen Militär von Grenze ab

Neu-Delhi. Indien und China haben sich eine Woche nach dem Zwischenfall an ihrer Grenze auf einen Abzug der Truppen aus dem Gebiet im Himalaja verständigt. Darauf hätten sich Militärvertreter beider Seiten in einem Gespräch geeinigt, teilte die indische Armee am Dienstag mit. »Die Modalitäten für einen Abzug aus allen umstrittenen Gebieten im Osten der Region Ladakh wurden besprochen und von beiden Seiten vorangetrieben«, verlautete aus der indischen Regierung. Am Montag vergangener Woche war es nach indischer Darstellung zu einer Auseinandersetzung zwischen Soldaten beider Staaten gekommen, bei der mindestens 20 indische und auch chinesische Soldaten ums Leben gekommen sein sollen. Beide Länder hatten sich 1962 einen kurzen Grenzkrieg geliefert und Streitigkeiten über den Grenzverlauf seither nicht beigelegt. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2020, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!