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Manila: Kein Geld von Wirecard

Manila. Die 1,9 Milliarden Euro, die dem Finanzdienstleister Wirecard in der Bilanz fehlen, befinden sich nicht auf den Philippinen. Das teilte der Präsident der dortigen Zentralbank am Sonntag mit. Damit verdichten sich die Zeichen für einen Milliardenbetrug. Am Freitag hatten zwei philippinischen Banken mitgeteilt, dass der Dax-Konzern kein Kunde bei ihnen sei. Dokumente externer Prüfer, die das Gegenteil besagen, seien gefälscht. Der Konzern konnte bislang keinen Nachweis über das Vorhandensein der Summe erbringen. Da die Wirtschaftsprüfer in der Folge das Testat für den Jahresabschluss verweigerten, könnten Banken Wirecard nun den Geldhahn abdrehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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