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Skepsis wegen höherer Rundfunkgebühren

Magdeburg/Dresden. Skepsis und Kritik werden in den CDU-Fraktionen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zu einem höheren Rundfunkbeitrag in Deutschland weiter geäußert. Die Fraktion in Sachsen-Anhalt fasste am Dienstag einen Beschluss, dass man derzeit einer Erhöhung nicht zustimmen würde. Die CDU-Fraktionen in den anderen beiden Bundesländern wollen sich erst noch eine abschließende Meinung bilden, wie die Nachrichtenagentur dpa mit Bezug auf eine Umfrage am Mittwoch berichtete.

Die Ministerpräsidenten hatten sich im März geeinigt, dass der Rundfunkbeitrag pro Haushalt monatlich von 17,50 Euro auf 18,36 Euro steigen soll. Sachsen-Anhalt hatte sich allerdings enthalten. Die Länderchefs folgten der Empfehlung eines »unabhängigen Expertengremiums« – kurz KEF. Falls die Ministerpräsidenten das Vertragswerk unterzeichnen und alle Landtage zustimmen, könnte die Erhöhung zum Jahr 2021 in Kraft treten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2020, Seite 15, Medien

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