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Entlassungswelle in US-Wirtschaft hält an

Washington. Die Massenentlassungen in US-Unternehmen infolge der Coronakrise wurden im Mai fortgesetzt – allerdings deutlich langsamer als erwartet. Unter dem Strich wurden 2,76 Millionen Stellen gestrichen, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten monatlichen Umfrage des Personaldienstleisters ADP hervorgeht. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten ein noch deutlich schlechteres Ergebnis erwartet.

Die ADP-Zahlen gelten als schlechtes Omen für den Arbeitsmarktbericht der Regierung, in dem es neben Jobs in der Privatwirtschaft auch um Stellen im öffentlichen Dienst geht. Hier erwarten Experten einen Wegfall von acht Millionen Arbeitsplätzen, nachdem im April bereits 20,5 Millionen gestrichen wurden. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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