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EU-Abgeordnete für Medien-Notfallfonds

Brüssel. Abgeordnete des sogenannten Europaparlaments haben die Medienschaffenden als gefährdet entdeckt und fordern einen Notfallfonds zur Unterstützung der Branche. Die EU-Kommission solle dies prüfen, schrieben Abgeordnete des Kulturausschusses in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an die Kommissare Thierry Breton und Maria Gabriel. Geld dafür könnte aus Mitteln für andere Programme kommen, die wegen der Covid-19-Pandemie nicht gebraucht wurden.

Kultur-, Kreativ- und Medienbranche in der Europäischen Union seien durch die Coronakrise schwer getroffen, erklärten die Abgeordneten. Die EU müsse deshalb mehr für sie tun. Denn Medienunternehmen verzeichneten einen gravierenden Rückgang der Werbeerlöse von bis zu 80 Prozent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2020, Seite 15, Medien

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