Zum Inhalt der Seite

VW-Beschäftigte ohne Lohnerhöhung

Wolfsburg. Die knapp 120.000 Beschäftigten des Autobauers Volkswagen, für die der VW-Haustarifvertrag gilt, müssen in der Coronakrise auf Lohnerhöhungen warten. Das Unternehmen und die Gewerkschaft IG Metall verständigten sich am Donnerstag darauf, die zu Ende April gekündigten Tarifverträge ohne Erhöhung der Entgelte unverändert bis Ende Dezember 2020 wieder in Kraft zu setzen. Die IG Metall teilte mit, die Verhandlungen über mehr Geld seien »um acht Monate aufgeschoben«. Schon jetzt seien aber Verbesserungen erreicht worden. So können Mitarbeiter künftig eine Auszeit von bis zu sechs Monaten nehmen, in der sie 75 Prozent des Bruttoentgelts erhalten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2020, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!