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Ölstaaten planen starke Fördersenkungen

Wien. Die meisten Ölstaaten haben sich auf eine Senkung der Förderung geeinigt, um den Verfall der Weltmarktpreise zu stoppen. Die nach langen Verhandlungen am Freitag morgen erzielte Einigung ist nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) damit in trockenen Tüchern. Nach anfänglichem Zögern hatte als letztes Land Mexiko dem Vorschlag am Freitag nachmittag zugestimmt.

Laut Vereinbarung soll die Förderung im Mai und Juni um zehn Millionen Fass (Barrel; 159 Liter) pro Tag zurückgefahren werden. Von Juli bis Dezember soll sie dann um acht Millionen Fass täglich unter dem jetzigen Niveau liegen. Der Ölpreis war zuletzt stark gefallen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2020, Seite 2, Inland

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