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Coronapandemie: Grenzschließungen weltweit

Foto: Dmitry Astakhov/Pool Sputnik Government/AP/dpa
Michail Mischustin, russischer Ministerpräsident

Moskau. Auch Russland schließt wegen der Coronaviruskrise seine Grenzen für Ausländer. Dies gelte von diesem Mittwoch an bis zum 1. Mai, teilte Regierungschef Michail Mischustin am Montagabend in Moskau mit. Mit diesem Schritt solle die Gesundheit russischer Staatsbürger geschützt und eine Ausbreitung der Krankheit eingedämmt werden. Nach Angaben Mischustins bleiben Diplomaten und Menschen mit ständigem Wohnsitz in Russland von den Beschränkungen ausgenommen. Wegen des Virus sollen in Moskau auch Schulen, Museen, Theater und Kinos geschlossen werden. Ärzte und Krankenschwestern, die Patienten mit dem Virus betreuen, sollen eine Extra-Prämie erhalten.

Unterdessen kündigte auch Chile an, ab kommenden Mittwoch für 15 Tage keine Ausländer mehr ins Land zu lassen. Zuvor hatten in der Region bereits Argentinien, Peru, Panama, Honduras und El Salvador ihre Grenzen geschlossen. Am Montag verkündete auch Guatemala diese Maßnahme. Haiti schloss seine Grenze zur Dominikanischen Republik, Kolumbien die Übergänge nach Venezuela.

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Indien schließlich kündigte an, ab Mittwoch keine Reisenden aus Europa mehr ins Land zu lassen. »Die Einreise von Passagieren aus den Mitgliedsländern der Europäischen Union, der Europäische Freihandelsassoziation, der Türkei und Großbritannien nach Indien ist ab dem 18. März verboten«, teilte das indische Gesundheitsministerium am Montag mit. (dpa/jW)

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Erschienen am 17.03.2020, Ausland

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