Zum Inhalt der Seite
Solidarität

Café Solidarité

Jetzt die Zeche zahlen, später trinken – diese Idee soll belgischen Kneipen helfen, die angesichts der Ausgangssperre wegen der Viruskrise finanziell auf dem Trockenen sitzen. Die Brauerei Alken-Maes ruft Biertrinker dazu auf, sich an einer entsprechenden Solidaritätsaktion zu beteiligen. Sie richtete dazu die Internetseite »Café Solidarité« ein. Sobald die Wirtshäuser wieder öffnen dürfen, könnten die Kunden dort dann einen Bon einlösen und ihr Bier trinken, erklärte Marketingdirektor Jan Bosselaers. Die Brauerei hoffe auf 4.000 bis 5.000 teilnehmende Kneipen und verspreche den Wirten, ihnen die ersten 400 Glas Bier kostenlos zu liefern. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2020, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!