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Trump und Modi vereinbaren Rüstungsdeal

Neu-Delhi. Während des Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump in Indien ist es in der Hauptstadt Neu-Delhi zu gewaltsamen Protesten gegen das antimuslimische Einbürgerungsgesetz gekommen, bei denen mehrere Menschen starben. Seit Montag habe es mindestens zehn Tote gegeben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Außerdem seien Fahrzeuge und Geschäfte in Brand gesetzt und mehr als hundert Menschen unter anderem von Steinen verletzt worden.

Bei dem Staatsbesuch vereinbarten Trump und der indische Ministerpräsident Narendra Modi einen Rüstungsdeal im Wert von drei Milliarden US-Dollar. Das Geschäft umfasst unter anderem 24 »Seahawk«-Hubschrauber, »Hellfire«-Raketen und eine Option auf sechs »Apache«-Kampfhubschrauber. Beide Regierungschefs bemühten sich zudem um ein Handelsabkommen, das wesentlich umfangreicher als ursprünglich geplant ausfallen soll. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2020, Seite 1, Ausland

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