-
15.02.2020
- → Feuilleton
Erwärmung der Meere
Beim Kampf um intakte Meere ist das Jahr 2020 nach Ansicht des UN-Ozeanbeauftragten Peter Thomson entscheidend. »Wenn das Jahr endet und wir keine Ergebnisse haben, sind wir in großen Schwierigkeiten«, sagte Thomson der dpa. »Wir brauchen viel mehr Aufmerksamkeit für die Meere. Es hängt alles miteinander zusammen: Ozeane, Biodiversität, Klima – das ist eine Sache«, betonte er. Auf der UN-Ozeankonferenz in Lissabon vom 2. bis 6. Juni müssten neue Verpflichtungen beschlossen werden. Neben dem Sauerstoffverlust der Ozeane und ihrer Versauerung durch Kohlenstoffdioxid (CO2) sei auch die Meereserwärmung eine große Gefahr, da sie beispielsweise das Risiko für Tropenstürme erhöhe. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!