-
17.02.2020
- → Inland
Strafzahlung für BASF und Bayer
Frankfurt am Main. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer und der Chemieriese BASF müssen in einem Rechtsstreit um das Pflanzengift »Dicamba« einem Gerichtsurteil zufolge 265 Millionen Dollar an einen US-Landwirt zahlen. Ein Bayer-Sprecher kündigte am Sonntag an, das Unternehmen werde dagegen Rechtsmittel einlegen. Der US-Landwirt Bill Bader hatte geklagt, durch den Einsatz des Herbizids »Dicamba« auf einem Nachbarfeld seien Teile seiner Pfirsichplantagen ruiniert worden.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!