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EU: Gespräche zu Atomabkommen verlängert

Brüssel. Die Verhandlungen zum Atomabkommen mit dem Iran werden nach Angaben des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell verlängert. Es gebe die Übereinkunft aller, »dass wegen der Komplexität der betroffenen Aspekte mehr Zeit gebraucht wird«, sagte Borrell, der als Koordinator fungiert, am Freitag in Brüssel. Nachdem die USA das Abkommen gekündigt hatten und Teheran sich anschließend schrittweise von den Auflagen entfernt hatte, lösten die europäischen Vertragsparteien BRD, Frankreich und Großbritannien am 14. Januar einen vertraglich vorgesehenen Mechanismus zur Streitschlichtung aus. Dieser sieht vor, dass Experten zunächst 15 Tage versuchen, den Konflikt zu lösen. Anschließend haben die Außenminister der Staaten weitere 15 Tage Zeit, eine Lösung zu finden. Beide Fristen können einvernehmlich verlängert werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2020, Seite 1, Ausland

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