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21.01.2020
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Rechte verlassen Norwegens Regierung
Oslo. Norwegens Mitte-rechts-Kabinett ist auseinandergebrochen. Die rechte Fortschrittspartei FRP kündigte am Montag an, sich aus dem Regierungsbündnis zurückzuziehen. Hintergrund seien Differenzen um die Rückkehr einer mutmaßlichen IS-Anhängerin aus Syrien, sagte FRP-Chefin Siv Jensen. Die FRP war gegen deren Rückkehr. Damit verliert die regierende Koalition unter Ministerpräsidentin Erna Solberg ihre Parlamentsmehrheit. Solberg gab daraufhin bekannt, sie werde im Amt bleiben und künftig eine Minderheitsregierung mit ihrer konservativen Partei sowie den Liberalen und Christdemokraten anführen. (dpa/jW)
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