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Verbraucherzentralen fordern mehr Infos

Berlin. In der Debatte um Billigangebote für Lebensmittel fordern die Verbraucherzentralen mehr Informationen für Kaufentscheidungen im Supermarkt. »Der Preis ist keine Orientierung für Qualität«, sagte der Chef des Verbraucherzentrale-Bundesverbands, Klaus Müller laut dpa-Meldung von Mittwoch. Es stimme nicht mehr, dass teure Lebensmittel automatisch gut seien und preiswerte automatisch schlecht. Nötig sei deswegen, Verbrauchern das Leben zu erleichtern, sie nicht für dumm zu verkaufen und deutlich zu machen, wo es unterschiedliche Produkt- und Prozessqualitäten gebe. Dann würden »wir auch eine ausdifferenzierte Zahlungsbereitschaft erleben«. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2020, Seite 5, Inland

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