Zum Inhalt der Seite

Hamburg: Fegebank für »grün-rote« Regierung

Hamburg. Die Hamburger Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank hat sich für eine Fortsetzung der Koalition mit der SPD nach der Bürgerschaftswahl am 23. Februar ausgesprochen. »Grün-rot« sei »eindeutig« ihr Favorit, sagte die Hamburger Wissenschaftssenatorin der Welt (Donnerstagausgabe). Die Grünen hätten mit der SPD unter anderem einen »sehr ehrgeizigen Klimaschutzplan« vereinbart. Das sei ein Signal für eine weitere Zusammenarbeit. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte vor einigen Tagen erklärt, dem nach der Bürgerschaftswahl im Februar neu zu bildenden Senat nur als Regierungschef zur Verfügung zu stehen. Ein möglicher von den Grünen geführter Senat sei für seine Partei derzeit kein Thema. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2020, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!