Zum Inhalt der Seite

»Cerberus«-Rückzug bei Deutscher Bank

Frankfurt am Main. Der Großaktionär »Cerberus Capital Management L. P.« agiert einem Insider zufolge künftig nicht mehr als Berater der Deutschen Bank. Das umstrittene Beratungsmandat laufe aus, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag gegenüber Reuters. Deutschlands größtes Geldhaus hatte die Beratungssparte des Finanzinvestors angeheuert, um Kosten zu drücken und neue Gewinnquellen zu erschließen. Die im Sommer 2018 bekanntgewordene Doppelrolle des Unternehmens als Großaktionär und Berater hatte für Kritik gesorgt. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!