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Rodeln

Wie geplant in Sotschi

Köln. Nach den Sanktionen der Weltantidopingagentur (WA DA) gegen Russland geht der Rodelweltverband FIL weiter von einer Austragung der WM in Sotschi (15./16. Februar) aus. Das bekräftigte FIL-Exekutivdirektor Christoph Schweiger am Samstag im Deutschlandfunk: »Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass die Weltmeisterschaft in Sotschi im Februar wie geplant stattfinden wird.« Die WADA hatte Russland in der letzten Woche für vier Jahre von Großereignissen ausgeschlossen. Russlands Entscheidung über einen Einspruch soll am 19. Dezember fallen. Bereits vergebene Veranstaltungen müssen nur verlegt werden, »wenn es juristisch und praktisch« möglich ist. Dies habe die WADA auch der FIL zugesichert, so Schweiger. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2019, Seite 16, Sport

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